Alle Informationen: Jesus Christ Superstar

Angaben zur Ausgabe
Frankreich · 1971 · 1 Platte: Vinyl LP, Album
Dauer: Nicht angegeben
Credits: G. Clarke - E-Bass; Keith Marjoram - E-Bass; John Shinebourne - Violoncello; Lionel Ross - Violoncello; Vivian Joseph - Violoncello; Willem de Mont - Violoncello; Maggie Eaves - Chorleitung; Andrew Lloyd Webber und Tim Rice - Komponiert von; Tim Rice - Komponiert von; John Kosh - Gestaltung; Peter Sames - Leitung; Terry Cox - Schlagzeug; Martin Smith - Toningenieur; Dave Grinsted - Assistenz des Toningenieurs; Iain Churches - Assistenz des Toningenieurs; Jim Buck Jr - Horn; John Burden - Horn; Neill Sanders - Horn; Brian Odgers - Gitarre; Eric Ford - Gitarre; Russ Stableford - Gitarre; Marie Goossens - Harfe; Alan Hawkshaw - Tasteninstrumente; Roger Coulam - Tasteninstrumente; Peter Sames - Begleittext; Zack Laurence - Begleittext; Zack Laurence - Musikalische Leitung; The Kingsway Symphony Orchestra - Orchester; Eric Allen - Percussion; Frank Ricotti - Percussion; John Blanchard - Percussion; Stan Barrett - Percussion; Dennis Rolfe - Fotografie; Dick Rowe - Produzent; Peter Sames - Produzent; Peter Collins - Produktionsassistenz; Johnny Edwards - Posaune; Ken Goldie - Posaune; Nat Peck - Posaune; Bobby Haughey - Trompete; Ray Davies - Trompete; Tony Fisher - Trompete; David Bellman - Bratsche; Graeme Scott - Bratsche; John Graham - Bratsche; John Meek - Bratsche; Louis Rosen - Bratsche; Maurice Loban - Bratsche; Boris Pecker - Violine; Charles Nolan - Violine; Derek Collier - Violine; Desmond Bradley - Violine; Donald Weekes - Violine; Geoffrey Palmer - Violine; Gerald Emms - Violine; Jack Fields - Violine; Kelly Isaacs - Violine; Kevin Duffy - Violine; Lou Stevens - Violine; Nick Mernick - Violine; Percy Coates - Violine; Reg Leopold - Violine; William Reid - Violine; Chris Taylor - Holzbläser; Clifford Seville - Holzbläser; Harry Mier - Holzbläser; Jack Ellory - Holzbläser; Joseph Castaldini - Holzbläser; Keith Bird - Holzbläser; Manny Winters - Holzbläser; Ray Swinfield - Holzbläser; Stanley Smith - Holzbläser; Vernon Elliott - Holzbläser
Titel
- A1 · Superstar / Heaven On Their Minds
- A2 · What's The Buzz / Strange Thing Mystifying
- A3 · Everything's Alright
- A4 · Hosanna
- A5 · Simon Zealotes / Poor Jerusalem
- B1 · Pilate's Dream
- B2 · I Don't Know How To Love Him
- B3 · Superstar
- B4 · The Last Supper
- B5 · Gethsemane
- B6 · The Crucifixion
Kingsway, 1971: die Besetzung per Münzwurf entschieden
Kingsway Youth Opera Company klingt nach einer Jugendtheatergruppe, doch dieses Superstar ist eine Studioauswahl mit professionellen Sessionsängern. Brian Keith singt Jesus, John Goodison Judas, Jenny Mason Maria Magdalena und Martin Jay Simon. Keith war im Konzeptalbum Hannas gewesen. Nun wechselte er die Figur und ging vom Doppelalbum zu einer Auswahl auf einer einzelnen LP. [1][2]
Keith wollte Judas singen
Brian Keith erzählte Evan R. Grubbs, wie die Besetzung entschieden wurde. Decca rief ihn nach dem ersten Album an, um ein weiteres Superstar aufzunehmen. Er wollte Judas, aber Goodison und er losten die beiden Rollen per Münzwurf aus. Keith bekam Jesus, auch wenn er weiterhin Judas vorzog. Das Interview erschien auf JesusChristSuperstar.net und ist heute auf JCS Zone erhalten. [1]
Für Kingsway bekam er eine Gage für die Aufnahme, ohne Tantiemen. Er erinnerte sich an Sessions, bei denen er kam, seinen Part sang und wieder ging, mit wenig Kontakt unter den Interpreten. Auf die Frage nach einer Tournee sagte er, er habe nie eine Figur auf der Bühne gespielt. Er sprach von seiner eigenen Erfahrung, nicht von der aller Kollegen; auch das Budget der Platte nannte er nicht. [1]
Keith erinnerte sich an Martin Jay als Sessionsänger bei Pickwick. Er erklärte auch seinen Namen: Er sei in Schottland als O'Shea geboren worden, habe Brian Keith einer Kinoanzeige entnommen und sei bei der Niederlassung in Las Vegas zu O'Shea zurückgekehrt. Er war nicht der gleichnamige US-Schauspieler. [1]
Ein Studioorchester, nicht nur vier Solisten
Die Plattenverzeichnisse schreiben die Produktion Dick Rowe und Peter Sames zu, die musikalische Leitung und die Orchestrierungen Zack Laurence und den Chor Maggie Eaves. Martin Smith erscheint als Toningenieur, mit Dave Grinsted und Iain Churches als Assistenten; Peter Collins steht als Produktionsassistent. Das Orchester ist als The Kingsway Symphony Orchestra genannt. [2][3]
Musicbase nennt für SML 1088 ein Orchester mit elektrischer Sektion: Roger Coulam und Alan Hawkshaw an den Keyboards, Terry Cox am Schlagzeug, Eric Ford, Brian Odgers und Russ Stableford an den Gitarren, dazu Bässe, Percussion, Streicher, Harfe und Bläser. Es nennt David McCallum als Konzertmeister. Das sind die Credits des Katalogs; eine deutliche Abbildung der originalen Rückseite konnte hier nicht gelesen werden. [3]
Derselbe Katalog nennt Norman Smith als Kaiphas und John Tebb als Pilatus, und ein Eintrag zur deutschen Ausgabe stimmt damit überein. So werden zwei Rollen vervollständigt, die andere Listen offen lassen. Die übrigen Namen des Chors werden dadurch nicht zu Solorollen. [3][4]
Deram und der Ruf von Dick Rowe
Deram entstand 1966 als Tochterfirma der britischen Decca, und London Records vertrieb sie in den USA. Das ist eine andere Unternehmensfamilie als die US-amerikanische Decca der Broadway-Platte. Dass sie eine Superstar-Auswahl herausbrachte, reicht auch nicht, um sie ein Billiglabel zu nennen. [5]
Die Interviews in Record Collector beschreiben ein vielseitiges Label mit Pop, Blues, Jazz und experimenteller Musik. Hugh Mendl erinnerte sich, dass Deram aus kommerziellen Gründen und wegen des internationalen Vertriebs entstand; David Hitchcock sah es als ein weiteres Decca-Label ohne ein so erkennbares künstlerisches Profil wie Island oder Harvest. Diese Erinnerungen erklären Deram, aber nicht, wie die Entscheidung für Kingsway fiel. [6]
An Dick Rowe erinnert man sich wegen der Ablehnung der Beatles, einer Episode, die mit dieser Platte nichts zu tun hat. Brian Viner berichtete in The Independent unter Berufung auf Mark Lewisohn, dass Rowe beim Vorspiel nicht dabei war und Mike Smith bat, zwischen den Beatles und Brian Poole and the Tremeloes zu wählen. Brian Epstein schrieb ihm den Satz über das Ende der Gitarrengruppen zu; Rowe bestritt ihn. Es gibt keine dokumentierte Verbindung zwischen jener Episode und Kingsway. [7]
Zehn Blöcke auf der US-LP
DES 18060 hat fünf Blöcke pro Seite. Einige fassen zwei Lieder zusammen, deshalb gibt es mehr Titel als Bänder. Superstar eröffnet zusammen mit Heaven on Their Minds und kehrt allein auf der zweiten Seite wieder. Dies ist das Programm der US-LP: [2][5]
Seite A
- Superstar / Heaven on Their Minds
- What's the Buzz / Strange Thing Mystifying
- Everything's Alright
- Hosanna
- Simon Zealotes / Poor Jerusalem
Seite B
- I Don't Know How to Love Him
- Superstar
- The Last Supper
- Gethsemane
- The Crucifixion
Pilate's Dream erscheint dagegen auf anderen Ausgaben: CastAlbums führt es zu Beginn der zweiten Seite der Kassette SCM 1088 auf, mit elf Blöcken, und auch der deutsche Eintrag SML 1088 enthält es. Es wird der US-LP DES 18060 nicht hinzugefügt, um die Listen anzugleichen. Diese Verweise unterscheiden Ausgaben und Tonträger, nicht unbedingt neue Besetzungen. [2][4][5]
Billboard setzte DES 18060 am 28. August 1971 in Bubbling Under Top LP's auf Platz 217. In der digitalisierten Zeitschrift sind Kingsway und die Deram-Nummer zu lesen. Die Platte stand in dieser erweiterten Liste, nicht in den Top 200. Eine überprüfbare Gesamtverkaufszahl wurde nicht gefunden. [8]
